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Thema Bildung: Bildungspflicht, Schulpflicht, Schulzwang, Bildungsfreiheit, Bildungsvielfalt, Freilernen
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Bildungspflicht statt SchulzwangNeu: Das Teenager-Befreiungshandbuch
Vom zwangsläufigen Versagen des gewalttätigen Schulzwangs*: Gedanken, Literatur und weiterführende Links finden Sie hier auf bildungspflicht-statt-schulzwang.de. Argumente gegen Schulzwang und Überlegungen ob einer Bildungspflicht sollen Ihnen eine eigene Meinungsbildung ermöglichen**. Schulzwang heißt, daß Menschen gezwungen werden, sich in ein Schulgebäude zu begeben, nach Vorschrift des parlamentarischen Gesetzgebers und Macht seiner staatlichen Exekutivorgane. Diese Forderung wird gesetzmäßig erhoben und gilt inzwischen wieder in allen deutschen Bundesländern, nachdem dieses Ansinnen erstmals von der nationalsozialistischen Regierung unter Adolf Hitler 1938 kodifiziert wurde. So können Heranwachsende, die keine Schule besuchen, gewaltsam mittels Polizei der staatlichen Regelschule zugeführt werden. Aber auch Eltern können mit Buß- und Zwangsgeldern belangt werden, wenn sie ihre Kinder nicht in die Schule zwingen. Außerhalb Deutschlands ist eine derartige Praxis nur in China und Nordkorea bekannt. Grundlage dieser Gewalttaten ist die Annahme einer Schulpflicht. Während in allen anderen zivilisierten Ländern darunter die Pflicht des Staates verstanden wird, Schulen für eine grundlegende Wissensvermittlung vorzuhalten***, wird in Deutschland dies als Pflicht des Besuchs einer staatlichen Schule oder staatlich-beaufsichtigten und geregelten Privatschule verstanden. So konnten sich in Deutschland keine nichtschulischen Alternativen entwickeln und das gesamte Schulsystem leidet unter der staatlichen Monopolisierung. "Kinder profitieren um so mehr vom Schulsystem je weniger sie es benötigen, bzw. je mehr Bildung sie zu Hause erleben. Man kann auch sagen, je weniger sie das Schulsystem brauchen, desto mehr profitieren sie, während genau jene Kinder, denen das Schulsystem bieten soll, was zu Hause fehlt, in diesem System versagen müssen." nach einem Fundstück auf podcast.at Die Annahme einer angeblichen Schulpflicht im Sinne der deutschen Unrechtspraxis geht ohnehin fehl. Eine Schulpflicht gibt es nicht, wie ich bereits an anderer Stelle ausgeführt habe:
So mag ich zwar eine Bildungspflicht bejahen, wie ich auf der Website bildungspflicht-statt-schulpflicht.de ausführe. Es ist auch durchaus angebracht, einmal die wesentlichen schulkritischen Argumente zur Kenntnis zu nehmen, wie sie aktuell beispielsweise in dem Buch "Schluß mit Schule!" ausführlich, engagiert und sachlicher als es der provokante Titel vermuten läßt, beschrieben werden (oder eher humorvoll pointiert hier: 200 Gründe). Im Buch 'Schluß mit Schule' werden auch nichtschulische Lernorte vorgestellt, was ebenso interessant ist, wie die alten Klassiker nichtschulischen Lernens, als da wären Hauslehrer, väterliche Werkstatt, Klausur und Reise. Ganz aktuell ist auf das im Ausland mögliche und sich zunehmender Beliebtheit erfreuende Homeschooling und Unschooling himzuweisen. Eine schöne erste Übersicht bietet die Webseite lernen-ohne-schule.de, die von einer nach Kanada ausgewanderten deutschen Mutter erstellt wurde. Die Familie wurde durch die Behörden in Deutschland verfolgt und es blieb - wie meist - nur die Alternative des vorgeschriebenen schädlichen Regelschulbesuch oder Auswanderung. So geht es vielen Familien, die in Deutschland bessere Bildungsmöglichkeiten für ihre Kinder nicht nur denken, sondern auch leben wollen. Für eine Verbesserung deren Position und für eine allgemeine Öffnung des in den deutschen Ländern der Bundesrepublik Deutschland ausschließlich staatlich verwesten Schulsystems setzt sich auch das
vorbildlich ein und leistet wie der Bundesverband natürliches Lernen (BVNL) hierzulande Pionierarbeit, von der sicherlich das ganze Schul- und Bildungswesen eines Tages profitieren kann. Es ist nicht mehr zu übersehen, daß das deutsche Bildungssystem in eine Sackgasse geraten ist. Hier kommen einige Umstände negativ zusammen, die auch in anderen Bereichen für mangelnde Effizienz und schlechte Nachfragebefriedigung sorgen:
In anderen Bereichen würden die Bürger solche Nachteile keinesfalls hinnehmen, wie ich einmal anhand des Automobilbaus aufgezeigt habe. Auch ist die ganz grundsätzliche Ausrichtung äußerst fragwürdig, wenn der Staat (wer immer das sein mag) das Ansinnen, seine Bürger zu bilden, gewaltsam durchsetzt. Die Bürger bilden den Staat, nicht umgekehrt:
Es ist also in vielerlei Hinsicht notwendig, daß auch wir in Deutschland zu einem bessern Bildungsverständnis finden. Gerade das Land der Dichter und Denker hat dies verdient, welches übrigens ein solches war, als man eine Schulpflicht noch nicht mutmaßte und allenfalls ein bißchen Schule betrieb. Mit Augenmaß und in Freiheit betrieben, kann Schule durchaus ein Erfolgsmodell sein und wird sicher vielfach freiwillig nachgefragt und reichlich breit angeboten werden. Das verdeutlicht auch der Umstand, daß in England im 19. Jahrhundert bereits 95 % der Kinder eine Schule besuchten, bevor das bunte Schulwesen der freien Dorf- und Volksschulen, der von Gemeinden, Gewerkschaften und Kirchen, von Familien, Fabriken und Stadtteilen betriebenen Schulen verstaatlicht wurde, wie gut dokumentiert ist. Der Weg von Schulzwang und falsch verstandener Schulpflicht zu einer Bildungspflicht erweitert die Möglichkeiten von Angeboten, Ideen und Zugängen zu Bildung, ermöglicht freies Lernen wie auch ein sich-bilden. Es befördert Kreativität und Vielfalt, Innovation und Erfindergeist: alles Dinge, auf die ein ressourcenarmes Land wie Deutschland, welches sich vom Industriestandort zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft wandelt, dringend benötigt. Nicht der gedrillte Soldat und (ohnehin durch Maschinen ersetzte) Industriearbeiter darf das Leitmotiv auch staatlichen Bildungsvorhabens sein, sondern der kreative Kopf, der erfindungsreiche Ingenieur, ja selbst der Künstler, Dichter und Denkende, der Freischaffende, Teamwirkende, Führungsbefähigte. Es gilt nicht, alles in ein einziges beschränktes Prokrustesbett zu zwingen, sondern geistige und charakterliche Größe wachsen zu lassen, unterschiedlichste Talente für eine hochspezialisierte arbeitsteilige Welt frei werdend zu lassen. Dies ist auch dem Menschen angemessen: es entspricht seiner Würde und seinem Status als Subjekt. Der Mensch ist als Handelnder und Werdender, als Erkennender ein Verbesserer seiner Welt. Wenn er frei sein kann. Die Chancen und Möglichkeiten waren noch nie so gut. Wenn Sie mir schreiben wollen, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Zu empfehlen ist auch der aktuelle Artikel von Gerd Habermann hier und der schon etwas ältere, aber mit viel Hintergrundwissen angereicherte Artikel von Raumund Pousset hier.
* Und es soll später nie einer sagen, er habe nichts davon gewußt. Behutsamer lernen ist sinnvoll. ** Wieso eigentlich? Weil in einer Demokratie, und in einer Herrschaftsform dieser Art leben wir, Herrschaft nach dem Gusto der Mehrheit ausgeübt wird, die bloße Meinung von Menschen also potentiell übergriffig ist. Auch demokratische Mitbestimmung ist regelmäßig rechtswidrige Fremdbestimmung. So beklagenswert das ist, so muß angesichts dieser Tatsache zumindest den Menschen, die guten Willens sind, die Möglichkeit gegeben sein, sich zu informieren und zumindest ihre Meinung zu bilden, bevor sie mit ihrer Stimme Parlamentsvertreter bestimmen, die andere mit Papiergesetzen bedrohen - oder eben nicht, da kein Mandat dazu erteilt wird. Zumindest der gewaltsame Schulzwang, der unter den damaligen Nationalsozialisten 1938 erstmals eingeführt wurde, sollte nicht vertreten werden. *** Dieser Schulzwang als Angebots-, nicht als Nachfragezwang war auch 1825 in Preußen verordnet: Hier waren die Kommunen auf königliches Geheiß gehalten, Dorfschulen einzurichten. **** Obschon das deutsche Grundgesetz in den Grundrechtsartikeln lediglich ein Recht der Bürger auf staatliche Aufsicht benennt! |
Externe Links:
bildungspflicht-statt-schulpflicht.de initiative-schulkinderbetreuung.de internationaler-tag-der-bildungsfreiheit.de teenager-befreiungshandbuch.de
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